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 Grusel geschichte

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Natsumi
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BeitragThema: Grusel geschichte   Mi Okt 23, 2013 7:29 pm

Ich glaube eigentlich nicht an Geister, Gespenster und übernatürliche Geschehnisse.
Und wieso sind Geister eigentlich immer böse? Und sowieso entsprechen die ganzen Geister Geschichten gar nicht der Logik.
Gut, ich geb zu, dass mir die Haare manchmal zu Berge stehen und ich vermeide es, gewisse Filme zu schauen, weil ich sonst bestimmt wochenlang Alpträume haben würde. Und ja, ich habe auch schon unter meinem Bett nachgesehen, ob wirklich keine Monster drunter sind.
Nunja, Halloween kommt immer näher und ich habe immer noch kein Outfit oder einen Plan für die Halloween-Nacht. Also fülle ich in der Zwischenzeit meine Schränke mit Süssigkeiten für die grossen und kleinen Kinder, die dann an meiner Tür stehen werden, und schnitze diesen ollen Kürbis, damit er zu einer gruseligen Kerze wird.

Ihr fragt euch bestimmt, wieso ich dann eine beste Freundin habe, die voll auf so Zeug abfährt, abergläubisch ist und von übernatürlichen Phänomenen überzeugt ist.
Ich weiss es nicht. Lucie war schon immer meine Freundin, auch wenn sie mir hin und wieder ganz schön Angst macht mit ihren Geschichten, wenn wir Nachts durch den Wald von der Arbeit nach Hause fahren.
"Weisst du, dass die weisse Dame bereits einmal genau in dieser Kurve gesehen wurde?" wäre zum Beispiel so eine typische Anmerkung von ihr.
Ich weise sie dann meist recht schroff ab, aber sie lässt nie locker.
Und natürlich besteht Lucie darauf, dass wir an Halloween Party machen oder um eine schwache Kerze herum sitzen und uns Gruselgeschichten erzählen. Ich kenne keine solchen Geschichten, aber ich hör dann halt immer brav zu.

Diese Jahr hat Lucie eine ganz spezielle Idee für Halloween. In einem Kurs über okkulte Wissenschaft, hat sie Vlad kennen gelernt, der im Norden von OhMyDollz City ein Herrenhaus besitzt und dieses an Halloween für eine Party zur verfügung stellt.Jedenfalls sei dieser Vlad super gutaussehend und so müssen wir die perfekten Outfits dafür haben. Sie hat sich ein Flammenkleid vorgestellt und ich werde wohl als Hexe gehen. Schlicht aber schick.

Lucie will unbedingt, dass ich Vlad kennen lerne. Sie setzt alles daran, dass sie ihn mir vorstellen kann und so stehen wir stundenlang in dem Nähladen, um Stoff und Accessoires zu kaufen.
Sobald ich endlich Daheim war, hab ich mir ein heisses Bad eingelassen. Aber während ich mich darin am entspannen bin, färbt sich das Wasser plötzlich rot! Ich springe entsetzt auf und hüpfe aus der Wanne. Am Boden zeichnen sich blutige Fussspuren, die zum Spiegel hin führen und plötzlich hör ich ein Geräusch, wie wenn jemand mit dem Finger auf die feuchte Spiegeloberfläche schreiben würde.
S C H R E I…
Mit rasendem Herzen wache ich in meiner Badewanne auf. Ich hab nur schlecht geträumt!
Manchmal hasse ich meine Fantasie.

Da für die Party noch einiges vorzubereiten ist und Lucie Vlad nicht alles alleine machen lassen will, gehen wir bereits am Vorabend schon zum Herrenhaus, wo uns Vlad beherbergen wird. Gross genug ist es ja.
Nur schon die Einfahrt ist schaurig, mit dem grossen, rostigen Tor und den vielen Stufen vor der Einganstür. Lucie scheint es nicht zu stören. Sie platzt einfach herein und drängt mich, ihr zu folgen. Es ist wirklich geschmackvoll dekoriert, wenn man diesen dunklen Stil mag.
Ich spüre einen Blick auf mir und als ich mich umdrehe, sehe ich einen bildhübschen Mann in einem Türrahmen stehen. Er ist bestimmt zwei Köpfe grösser als ich, breite Schultern, athletische Statur, pechschwarzes Haar und fesselnde Augen, die aus einem blassen Gesicht zu uns hinüber sehen.
Er begrüsst und freundlich und zeigt uns gleich unsere Gemächer. Wieso bin ich nur so “beeindruckt von dem Mann? Alles, was ich zustande bringe, ist ein schüchternes Lächeln...

Unser Zimmer ist riesig. Vlad hat zur Begrüssung ein Bund schwarzer Rosen und Blütenblätter bereitgestellt. Während wir zusammen im Salon sitzen und die Party fertig planen, verschwindet Lucie kurz und lässt mich mit Vlad alleine. In meinem Geist schrei Unser Zimmer ist riesig. Vlad hat zur Begrüssung ein Bund schwarzer Rosen und Blütenblätter bereitgestellt. Während wir zusammen im Salon sitzen und die Party fertig planen, verschwindet Lucie kurz und lässt mich mit Vlad alleine. In meinem Geist schrei ich ihr nach, sie soll sofort wieder daher kommen, aber das bringt ja alles nichts. Ich habe wirklich keine Ahnung, was ich dem nun erzählen könnte. Nach einer Weile steht er auf und holt Tarot-Karten aus seiner Bibliothek. Ich protestiere schon, dass ich, anders wie Lucie, nicht so an solches Zeug glaube aber er hört nicht auf mich und beginnt geschickt die Karten zu mischen.
Lucie rettet mich, als sie mit einer neuen Schnapsidee ins Zimmer wirbelt.
“kannabie, komm wir zeigen Vlad unsere Kostüme!”
Ich packe die Rettung am Schopf und bekunde, dass das eine hervorragende Idee sei. ”
"Schade", meint Vlad und dreht eine Karte bevor er sie wieder aufs Deck legt, damit ich sie beim Aufstehen gerade noch sehen kann.
Die Liebenden.


Am Abend kamen wir in unseren Kostümen wieder zu Vlads Villa zurück. Ich hatte darauf bestanden, mich nicht im Herrenhaus umzuziehen und zu Schminken. Während der Nacht habe ich nämlich kaum ein Auge zugetan: Das gesamte Haus schien zu flüstern und seltsame Geräusche von sich zu geben.
Lucie hab ich nichts gesagt. Am Ende hält sie mich noch für verrückt..


1 ende ^^

Seit wir bei Vlad angekommen sind, fühle ich mich bedrückt. Als hätte ich keine Kontrolle mehr über mich selbst, als würden alle meine Schritte von Vlad bestimmt.
Dieses Gefühl verstärkt sich noch, als Vlad mich an der Party zum Tanzen einlädt. Ich habe meine Füsse nicht selbst bewegt, er war es, der mich wie eine Puppe tanzen liess. Ich bin so sehr in seinem Bann, dass ich befürchte, nie wieder los zu kommen.
"Lass mich!", schreie ich nach einem langen, inneren Kampf.
Sein Blick ist zugleich brennend und von furchteinflössender Kälte. Lucie hat meine Besorgnis schon den ganzen Abend gespürt und steht nun als treue Freundin neben mir während sie Vlad zurechtweist. "Du hast sie gehört!"
Als wir den Raum verlassen, frage ich sie ausser Atem, ob sie das eben auch gespürt habe. Sie nickt und meint, wir sollten gehen. Vlad habe auf mich keinen guten Einfluss und auf sie wohl auch nicht.Als ob Vlad uns am Gehen hindern wolle, ist der Wald noch viel angsteinflössender, und in einer Kurve sehe ich sogar eine neblig weisse Figur...

2 ende

Seit wir bei Vlad angekommen sind, schlägt mir das Herz bis zum Hals.
Manchmal könnte ich mir selbst eine Ohrfeige geben. Man verliebt sich doch nicht in einen wildfremden Mann!
Aber als mich Vlad bei der Party zum Tanzen einlädt, sind alle Sorgen wie weggewischt. Ich fühle mich beruhigt, als wär ich in seinen Armen Zuhause. Ich vergesse alles andere um mich herum und habe nur noch Augen für Vlad. Wir verbringen den Rest des Abends genau so eng umschlungen.…
Ich habe das Gefühl, dass ich ihn und sein Herrenhaus nie mehr verlassen könnte; als wär ich verzaubert...
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